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<title>HMD 58(1) - Februar 2021 - IT und Nachhaltigkeit</title>
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<title>Wissens- und lernorientierte Instandhaltung unter dem Aspekt zunehmender Digitalisierung</title>
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<name>Huber, Cornelia</name>
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<updated>2021-03-25T13:59:56Z</updated>
<published>2021-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Wissens- und lernorientierte Instandhaltung unter dem Aspekt zunehmender Digitalisierung
Huber, Cornelia; Passath, Theresa; Biedermann, Hubert
Die Digitalisierung bietet Industrieunternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten und Lösungen (z. B. Big Data Analytics, Cloud-Computing, Internet of Things), die mit zunehmenden Anforderungen an das Wissensmanagement verbunden sind. Ein angepasstes Assetmanagement zur Sicherstellung von Markterfolgsfaktoren sind für die Smart Factory unerlässlich. Ein ganzheitliches wertschöpfungsorientiertes Managementkonzept bietet die Lean Smart Maintenance Philosophie, das den geänderten Umfeldbedingungen Rechnung tragend, eine dynamisch anpassbare Instandhaltungsstrategie ermöglicht. Insbesondere die Ressource Wissen gewinnt in Anbetracht einer ständig steigenden Anlagenkomplexität in Form der wissen- und lernorientierten Instandhaltung an Bedeutung, damit zukünftig der Einsatz neuer Technologien nachhaltig wirtschaftlich ist. In diesem Zusammenhang wird nachstehend eine praxisnahe Vorgehensmethodik präsentiert, die die Externalisierung impliziten Wissens durch die Kombination der Wissensbausteine nach Probst mit dem DMAIC-Zyklus unterstützt. Die Digitalisierung induziert geänderte Anforderungen an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen; geeignete Qualifizierungsmaßnahmen sollten für die bestmögliche Weiterentwicklung der Humanressourcen frühzeitig erkannt und implementiert werden. Digitalization offers industrial companies a multitude of possibilities and solutions (e.g. Big Data Analytics, Cloud Computing, Internet of Things), which are associated with increasing demands on knowledge management. An adapted asset management is essential for Smart Factory to ensure market success factors. The Lean Smart Maintenance philosophy offers a holistic value-added oriented management concept that considers the changed environmental conditions and enables a dynamically adaptable maintenance strategy. In view of the ever-increasing complexity of assets, knowledge as a resource is becoming increasingly important for a knowledge- and learning-oriented maintenance, so that the use of new technologies will be sustainable economical in the future. In this context, a practice-oriented process methodology is presented below that supports the externalization of implicit knowledge by combining the Probst knowledge modules with the DMAIC cycle. Digitization induces changed demands on employees; suitable qualification measures should be recognized and implemented at an early stage to guarantee the best further development of human resources.
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<title>Verbesserung der Klimabilanzen landwirtschaftlicher Betriebe und der Beitrag der Digitalisierung</title>
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<name>Fuchs, Clemens</name>
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<published>2021-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Verbesserung der Klimabilanzen landwirtschaftlicher Betriebe und der Beitrag der Digitalisierung
Fuchs, Clemens; Gütschow, Paul; Langosch, Rainer; Skau, Katharina; Thierbächer, Laura
Eine nachhaltige Landbewirtschaftung kann ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die internationalen Vereinbarungen zum Klimaschutz finden ihren Niederschlag in der EU-Politik, z. B. der Farm-to-Fork-Strategie. Die Digitalisierung kann eine wichtige Unterstützung für die notwendige Anpassung von Produktionsprozessen sein. Auch die Landwirte selbst sehen im zunehmenden IT-Einsatz Möglichkeiten zur Verbesserung der Ressourceneffizienz. An zwei Praxisbeispielen, einem Ackerbaubetrieb und einen ökologischen Milchviehbetrieb wird modellhaft beschrieben, wie die Reduzierung des CO 2 -Fußabdruck mit Hilfe der Digitalisierung erreicht werden kann. Die Notwendigkeit zur Optimierung bei Netzabdeckung und zur Verbesserung der Kompatibilität von Systemen, die Problematik von langfristigen Investitionszyklen, welche mit der schnelllebigen Digitalisierungsumwelt kollidieren sowie z. B. bislang ungeklärte Fragen der Datenhoheit werden diskutiert. Abschließend wird herausgestellt, dass die Vorteile der IT nur dann voll zur Wirkung kommen, wenn die Nutzer qualifiziert werden und Beratung erhalten. Sustainable land management can make its contribution to climate protection. The international agreements on climate protection are reflected in EU politics, e.g. the farm-to-fork strategy. Digitalization can be an important support for the necessary adaptation of production processes. The farmers themselves also see opportunities to improve resource efficiency in the increasing use of IT. Two practical examples, an arable farm and an organic dairy farm, are used to describe how the reduction of the CO 2 footprint can be achieved with the help of digitalization. The need to optimize network coverage and improve the compatibility of systems, the problem of long-term investment cycles that collide with the fast-moving digitization environment and e.g. So far unresolved questions of data sovereignty are finally discussed. Finally, it is pointed out that the advantages of IT can only be fully effective if the users are qualified and receive advice.
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<title>Der Einfluss von IoT-, Big-Data- und Mobile-Health-Lösungen auf die Wertschöpfung in Krankenhäusern: Gap-Analyse und Handlungsempfehlungen</title>
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<name>Neft, Florian</name>
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<name>Kappler, Karolin Eva</name>
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<updated>2021-03-25T13:59:56Z</updated>
<published>2021-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Der Einfluss von IoT-, Big-Data- und Mobile-Health-Lösungen auf die Wertschöpfung in Krankenhäusern: Gap-Analyse und Handlungsempfehlungen
Neft, Florian; Kappler, Karolin Eva; Smolnik, Stefan
Deutsche Krankenhäuser sehen sich heutzutage mit Herausforderungen wie der Globalisierung, dem demographischen Wandel, nachhaltiger Entwicklung und den Folgen des Corona-Virus konfrontiert. Um in diesen Zeiten die Versorgungsqualität zu verbessern, profitabel zu wirtschaften und die Resilienz gegenüber diesen allgemeinen und spezifischen Risiken zu erhöhen, ist in Krankenhäusern ein Optimierungsbedarf erkennbar. Daher werden in dieser Arbeit Mängel im Leistungsspektrum deutscher Krankenhäuser untersucht, um darauf aufbauend aktuelle Lösungsansätze zu diskutieren. Die hierfür interviewten Krankenhausleiter erkennen in der Kommunikation, der Reaktionsfähigkeit bei Patientenanstiegen, der Verwaltung sowie der IT-Ausstattung Verbesserungspotenziale. Die Antworten zu den verwendeten IT-Systemen weisen darauf hin, dass die Krankenhäuser bereits diverse Technologien einsetzen, diese allerdings häufig veraltet sind, zu wenige Schnittstellen besitzen und somit die Anforderungen des Personals und der Patienten nicht erfüllen. In der Evaluierung zeigen sich durch die Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien wie Mobile Health, Big Data und dem Internet of Things langfristig Potenziale, die Leistungs- und Nachhaltigkeitsdefizite zu lösen. Weiterhin tragen sie zur Verbesserung vieler Wertschöpfungsprozesse bei. Auch für andere Technologien wie Robotik, Virtual und Augmented Reality sowie RFID bestehen zahlreiche Nutzungspotenziale. Dennoch bindet die Digitalisierung personelle und finanzielle Mittel, dient aber durch verbesserte Planungsmöglichkeiten der Ressourceneinsparung und somit der Nachhaltigkeit. Globalization, demographic change, sustainable development, and implications of the Corona virus challenge German hospitals today. In order to improve the quality of care, to operate profitably, and to increase resilience to these general and specific risks, hospitals need to optimize. For this reason, we examine deficiencies in the services offered by German hospitals, in order to discuss current solutions. The hospital managers interviewed for this purpose identify potentials for improvement in communication, responsiveness to patient increases, administration, and IT equipment. The responses about the IT systems in use indicate that the hospitals already apply various technologies, but that these are mostly outdated, have too few interfaces, and, thus, do not meet the requirements of staff and patients. The evaluation shows the long-term potential of using information and communication technologies such as Mobile Health, Big Data, and Internet of Things to solve deficits concerning performance and sustainability. They also contribute to the improvement of many value-added processes. Promising application areas also exist for other technologies such as robotics, virtual and augmented reality, and RFID. Nevertheless, digitization ties up human and financial resources, but serves to save resources through improved planning and hence to promote sustainability.
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<title>Play it Green! – Konzeptionelle Entwicklung und Design eines Gamification Prototyps zur Motivation von umweltbewusstem Verhalten innerhalb eines Unternehmens</title>
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<name>Henn, F.</name>
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<name>Kluge, S.</name>
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<updated>2021-03-25T13:59:56Z</updated>
<published>2021-01-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Play it Green! – Konzeptionelle Entwicklung und Design eines Gamification Prototyps zur Motivation von umweltbewusstem Verhalten innerhalb eines Unternehmens
Henn, F.; Kluge, S.
Der wachsende gesellschaftliche Druck ökologische Nachhaltigkeit zu thematisieren und priorisieren, wirkt sich immer stärker auf Unternehmen aus. Diese stehen vor der Herausforderung, umweltfreundliche Maßnahmen zu etablieren und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Das individuelle Verhalten der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen spielt dabei eine wichtige Rolle. Deren Motivation ist jedoch häufig gering, da sich die meisten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nicht für die Umweltleistung des Unternehmens verantwortlich fühlen. Aus diesem Grund untersucht diese Arbeit das Potenzial einer gamifizierten Applikation zur Motivation nachhaltiger Verhaltensänderungen innerhalb eines Unternehmens. Es wird ein grundlegendes Verständnis für die Möglichkeiten des Einsatzes von Gamification-Applikationen vermittelt, wofür umweltschonende Maßnahmen am Arbeitsplatz beispielhaft aus der Literatur herausgearbeitet werden. Um eine fundierte und zielführende Auswahl von Gamification-Elementen zu treffen, wird das Gamification-Design-Framework von Werbach und Hunter verwendet. Insgesamt werden acht Gamification-Elemente ausgewählt, in einem Prototyp umgesetzt und deren Potenzial anhand der beispielhaften umweltschonenden Maßnahmen evaluiert. Das Ziel der Evaluation ist es, eine Empfehlung für den Einsatz der einzelnen Gamification-Elemente auszusprechen, um umweltbewusstes Verhalten zu fördern. Indem Implikationen für die Theorie als auch für die Praxis abgeleitet werden, können sich Unternehmen bei der Einführung einer solchen Applikation an dieser Arbeit orientieren und Forscher und Forscherinnen weitere Arbeiten auf den Ergebnissen aufbauen. The growing pressure from society to behave in a more environmentally friendly manner and to pay attention to ecological sustainability is having an increasing impact on companies. They face the challenge of minimizing their ecological footprint, which depends largely on the individual behavior of their employees. However, since many employees do not feel responsible for the environmental impact of their company, their motivation to behave in an environmentally conscious manner is low. This paper examines the potential of a gamified application that recognizes and rewards sustainable actions. Therefore, the important concepts of gamification are discussed and environmentally friendly actions at the workplace identified. In order to select suitable gamification elements and thereby increase the motivation of the employees, the framework of Werbach and Hunter is used. Eight gamification elements were selected and implemented within a prototype. The evaluation of the prototype implied the rating of the individual elements in the described context. This allowed conclusions to be drawn about their suitability and their potential for increasing pro environmental behavior. Implications for both theory and practice are derived. Companies can use this work as a guide when developing such an application and researchers can build on the results of this work in further research.
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