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<title>D12 (2011) - Ausgezeichnete Informatikdissertationen</title>
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<updated>2026-07-23T14:10:22Z</updated>
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<title>Einsatz von Lasttransformationen und ihren Invertierungen zur realitätsnahen Lastmodellierung in Rechnernetzen</title>
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<name>Heckmüller, Stephan</name>
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<updated>2020-08-21T08:44:22Z</updated>
<summary type="text">Einsatz von Lasttransformationen und ihren Invertierungen zur realitätsnahen Lastmodellierung in Rechnernetzen
Heckmüller, Stephan
Hölldobler, Steffen; et al.
Die im Folgenden zusammengefasste Dissertation [Hec11] befasst sich mit der Charakterisierung von Lasten in Rechnernetzen. Da moderne Rechnernetze aus einer Vielzahl von Einzelkomponenten bestehen, welche die Charakteristika der Last verändern, wird besonderes Augenmerk auf die Abhängigkeit der Lasteigenschaften von der betrachteten Schnittstelle gelegt. Die Veränderung von Lasteigenschaften durch Auftragsverarbeitung wird durch das Konzept der Lasttransformation formalisiert. Hierbei ist Lasttransformation als Transformation einer Primärlast in eine Sekundärlast durch ein verarbeitendes System zu verstehen. Aufbauend auf dem Konzept der Lasttransformation werden Transformationen, wie sie durch häufig eingesetzte Verarbeitungsmechanismen in heutigen Netzen vorgenommen werden, als Abbildungen auf markovschen Prozessen modelliert. Hierzu werden für solche Primärlasten, die sich als Batch Markovian Arrival Process (BMAP) charakterisieren lassen, Beschreibungen der Sekundärlast als BMAP angegeben. Es werden modellbasierte Transformationen für Fragmentierungsmechanismen, verlustbehaftete Übertragungen und Ratenkontrollmechanismen vorgeschlagen und diskutiert. Umfangreiche Validationsstudien bestätigen den hohen Grad an Realitätsnähe der vorgeschlagenen modellbasierten Transformationen. Neben der Betrachtung der in Rechnernetzen auftretenden Lasttransformationen wird das hierzu inverse Problem der inversen Lasttransformation untersucht. Diesbezüglich wird die inverse Transformation von Auftragslängen untersucht. Darüber hinaus werden Verfahren vorgeschlagen, um die Charakteristika des Ankunftsprozesses eines zeitdiskreten Warteschlangensystems ausgehend von der Kenntnis des Abgangsprozesses zu rekonstruieren.
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<title>Inclusion of Pattern Languages and Related Problems</title>
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<name>Freydenberger, Dominik D.</name>
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<updated>2020-08-21T08:44:21Z</updated>
<summary type="text">Inclusion of Pattern Languages and Related Problems
Freydenberger, Dominik D.
Hölldobler, Steffen; et al.
Patternsprachen sind ein einfacher und eleganter Mechanismus zur Beschreibung von Sprachen, deren Wörter über Wiederholungen definiert sind. Trotz dieser Einfachheit sind viele der kanonischen Fragestellungen für Patternsprachen überraschend schwer zu lösen. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit verschiedenen Aspekten des Inklusionsproblems für Patternsprachen. Neben Beweisen zur Unentscheidbarkeit dieses Problems, selbst für verschiedene stark eingeschränkte Unterklassen, werden die Resultate auf regex, eine in modernen Programmiersprachen weit verbreitete Erweiterung der regulären Ausdrücke übertragen. Ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchungen sind die Existenz und Berechnung deskriptiver Pattern, welche inklusionsminimale Verallgemeinerungen beliebiger Sprachen durch Patternsprachen darstellen.
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<title>Exponentielle untere Schranken zur Lösung infinitärer Auszahlungsspiele und linearer Programme</title>
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<name>Friedmann, Oliver</name>
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<updated>2020-08-21T08:44:21Z</updated>
<summary type="text">Exponentielle untere Schranken zur Lösung infinitärer Auszahlungsspiele und linearer Programme
Friedmann, Oliver
Hölldobler, Steffen; et al.
Wir betrachten die Strategieverbesserungstechnik zur Lösung infinitärer Auszahlungsspiele sowie den Simplexalgorithmus zur Lösung damit assoziierter linearer Programme. Unser Beitrag zur Strategieverbesserung und zum Simplexverfahren besteht in der Konstruktion exponentieller unterer Schranken für mehrere Verbesserungs- bzw. Pivotregeln. Für jede Verbesserungsregel, die wir in dieser Arbeit unter die Lupe nehmen, konstruieren wir Zweispieler-Paritätsspiele, zu deren Lösung der entsprechend parametrisierte Strategieverbesserungsalgorithmus eine exponentielle Anzahl an Iterationen benötigt. Anschließend übersetzen wir diese Spiele in Einspieler-Markov-Entscheidungsprozesse, die wiederum beinahe direkt in konkrete lineare Programme überführt werden können, zu deren Lösung der entsprechende parametrisierte Simplexalgorithmus dieselbe Anzahl an Iterationen benötigt. Zusätzlich zeigen wir, wie sich die unteren Schranken auf expressivere Spieleklassen wie Auszahlungs- und stochastische Auszahlungsspiele übertragen lassen.
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<title>Qualitätsziel-orientierter Architekturentwurf und Traceability für weiterentwickelbare Software-Systeme</title>
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<name>Bode, Stephan</name>
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<updated>2020-08-21T08:44:20Z</updated>
<summary type="text">Qualitätsziel-orientierter Architekturentwurf und Traceability für weiterentwickelbare Software-Systeme
Bode, Stephan
Hölldobler, Steffen; et al.
Die Evolution von Softwaresystemen erfordert häufige Anpassungen z. B. aufgrund sich ändernder Geschäftsprozesse oder Technologien. Bisherige Methoden unterstützen dies nur unzureichend aufgrund mangelnder Berücksichtigung von Qualitätszielen wie Weiterentwickelbarkeit sowie mangelnder Nachvollziehbarkeit von Architekturentwurfsentscheidungen. Das neue Konzept Goal Solution Scheme, das Qualitätsziele über Architekturprinzipien auf Lösungsinstrumente durch explizite Abhängigkeiten abbildet, hilft geeignete Architekturlösungen entsprechend ihrem Einfluss auf die Qualitätsziele wie Weiterentwickelbarkeit auszuwählen und Entwurfsentscheidungen nachzuvollziehen. Das Schema ist in ein zielorientiertes Architekturentwurfsvorgehen eingebettet, das etablierte Methoden und Konzepte des Requirements Engineering und Architekturentwurfs verbessert und integriert. Dies wird ergänzt durch ein Traceability-Konzept, welches eine (halb-)automatische Erstellung von Traceability Links mit hoher Genauigkeit und Trefferquote ermöglicht. Die Realisierbarkeit des Entwurfsansatzes wurde mit einer Fallstudie eines Softwaresystems für mobile Serviceroboter gezeigt. Ein prototypisches Werkzeug names EMFTrace zeigt die Anwendbarkeit der Konzepte.
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