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<title>Nr. 08 – IT &amp; Kids, November 2004</title>
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<updated>2026-07-23T11:46:01Z</updated>
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<title>Jugendschutz am Wendepunkt</title>
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<name>Weiler, Stefan</name>
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<updated>2017-11-15T15:49:19Z</updated>
<published>2004-11-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Jugendschutz am Wendepunkt
Weiler, Stefan
Röse, Kerstin; Duda, Sabrina
IT und Internet-Kompetenzen sind heutzutage ein Muss, denn nicht nur die gesamte Arbeitswelt, auch die Spielwelt der Kinder ist davon beeinflusst. Fast die Hälfte aller 6 bis 11Jährigen besucht kontinuierlich das Internet. Dies bedeutet neben Chancen auch Risiken, die in entwicklungbeeinträchtigenden Inhalten (sexuelle oder gewalttätige Inhalte, Kauf- oder Mobilisierungsinteressen) bestehen. Dem Staat fällt die Aufgabe zu, diese Riskien zu begrenzen. Dies kann durch den Aufbau der Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen geschehen, die möglichst früh beginnen sollte, und den Kompetenzaufbau auch bei ErzieherInnen und LehrerInnen beinhalten sollte. Eine besondere Prioriät kommt dem Aufbau von Medienkompetenz bei den Eltern und das Bewusstmachen ihrer Veranwortung in diesem Bereich zu.  Die zweite wichtige Aufgabe des Staates sind gesetzliche Jugendschutzmaßnahmen und aktiver Jugendschutz. Der Staat hat 2003 mit den neuen Jugendschutzgesetzen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) und Jugendschutzgesetz (JuSchG) entsprechende Instrumente geschaffen, den Jugendschutz im Internet konsequent umzusetzen Mit dem KJM gibt es nun eine Institution, die den Jugendschutz im Internet in Deutschland regelt und über Sanktionsmöglichkeiten verfügt. Die Anbieter von unzulässigen oder entwicklungsbeinträchtigenden Inhalten haben die Pflicht, mit technischen oder anderen Maßnahmen den unkontrollierten Zugang von Kindern und Jugendlichen auf ihre Angebote zu verhindern. Dies kann durch AVS Systeme (Altersverifikationsysteme) geschehen, die besonders von grössseren Anbietern bereits erfolgreich eingesetzt werden, oder Filtersysteme, bei denen allerdings vielfach noch Mängel in der Wirkungsweise bestehen (deshalb ist nun die KJM für die Qualitätsicherung dieser Filtersysteme zuständig). Ein grosses Problem des effektiven Schutzes der Kinder und Jugendlichen vor entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten besteht in der Globalisierung des Internets. Derzeit werden Jugendschutzbestimmungen vielfach umgangen oder ignoriert durch Verlagerung der Geschäfte ins Ausland. Deshalb ist die Internationalisierung von allgemein gültigen Jugendschutzrichtlinien eine weitere wichtige Aufgabe, die bereits erfolgreich in Angriff genommen worden ist.
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<dc:date>2004-11-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Editorial: IT &amp; Kids</title>
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<name>Röse, Kerstin</name>
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<name>Duda, Sabrina</name>
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<published>2004-11-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Editorial: IT &amp; Kids
Röse, Kerstin; Duda, Sabrina
Röse, Kerstin; Duda, Sabrina
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<dc:date>2004-11-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Richtlinien für die Gestaltung von Software für Kinder im Vorschulalter</title>
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<name>Böhler, Christian</name>
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<name>Schönian, René</name>
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<published>2004-11-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Richtlinien für die Gestaltung von Software für Kinder im Vorschulalter
Böhler, Christian; Schönian, René
Röse, Kerstin; Duda, Sabrina
«Form follows Function» ist das zentrale Leitmotiv bei der Gestaltung von Alltagsgegenständen. Mittlerweile ist der Bedarf, Software funktionsorientiert zu gestalten, im Bewusstsein vieler Verantwortlicher angekommen. Usability-Experten wie Jakob Nielsen haben in der Vergangenheit objektive Richtlinien für Software und Websites für Erwachsene, Jugendliche und Schulkinder aufgestellt. Der Markt von Produkten für Kinder im Vorschulalter war bislang allerdings noch nicht im Fokus der Betrachtung. Die Frage, die zu den Forschungen auf diesem Gebiet und zum Schreiben dieses Artikels motiviert hat, ist:  Ist Software für Vorschulkinder kleinkindgerecht?  Durch die Ergebnisse einer stichprobenartigen Erhebung an 8 Produkten für Kinder im Alter von 3-6 Jahren mit insgesamt 6 Testern wird der Weg in Richtung von Usability-Richtlinien für Software für Kinder im Vorschulalter bereitet.
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<dc:date>2004-11-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Kids´ Space</title>
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<name>Schiessl, Michael</name>
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<name>Duda, Sabrina</name>
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<name>Fischer, Rico</name>
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<updated>2017-11-15T15:49:18Z</updated>
<published>2004-11-01T00:00:00Z</published>
<summary type="text">Kids´ Space
Schiessl, Michael; Duda, Sabrina; Fischer, Rico
Röse, Kerstin; Duda, Sabrina
In the last years many new virtual environments for children have been developed. All of them have the intention to be a safe and funny place for kids on the web. But how does a virtual environment have to look like in order to achieve a high acceptance from children? This study was conducted to demonstrate the important role of the structure of an interface and its relation to usability and acceptance by children. For this reason we tested two virtual web applications: 4kidz and KinderCampus.   KinderCampus realizes a consequent space metaphor in which navigation is supported by stimuli features (i.e. moving objects) whereas 4kidz uses a  game-boy  strategy in which symbols as navigation tools play a more important role.   Thirty children from 4 to 12 years (mean: 8.9) participated in this study. The testing was conducted in our lab in one-on-one interviews and was task-based. In a between-subject-design the two virtual environments were balanced.   The study showed that the virtual environment of KinderCampus was clearly superior regarding preference and usability.
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<dc:date>2004-11-01T00:00:00Z</dc:date>
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