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<title>HMD 56(3) - Juni 2019 - Smarte Produkte</title>
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<title>Führung im Zeitalter der Digitalisierung – was sagen Führungskräfte?</title>
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<description>Führung im Zeitalter der Digitalisierung – was sagen Führungskräfte?
Lindner, Dominic; Greff, Tobias
Dieser Beitrag untersucht, welche praxisrelevanten Herausforderungen das digital geprägte Zeitalter für Führung mit sich bringt und wie aus Sicht von Führungskräften auf diese reagiert werden kann. In der Arbeit werden dazu anhand einer Gruppendiskussion mit Führungskräften Herausforderungen der Digitalisierung identifiziert. Aufgrund der ermittelten Praxisrelevanz werden die Herausforderungen in den Feldern agile Führung, generationenorientierte Führung und virtuelle Führung in einer Literaturanalyse näher untersucht. Mögliche Lösungsansätze werden in einer anschließenden Befragung von 66 Führungskräften erhoben. Dabei ergibt sich für agile Führung ein Lösungsansatz in einer Orientierung an einem Führungsleitbild für Persönlichkeit sowie Verhalten von Führungskräften. Generationenorientierte Führung resultiert in der Schaffung von digital-analogen Arbeitsräumen passend für die jeweilige Bereitschaft zur Arbeit mit Technologie. Für die virtuelle Führung werden Erfolgsfaktoren virtueller Teams als die Nutzung von passender Technologie in Abhängigkeit zum Einsatzzweck präsentiert. Die Ergebnisse sind in Form von Guidelines als direkt umsetzbaren Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige agile, generationenorientierte und virtuelle Führung das Resultat des Beitrags. This paper examines the practical challenges that the digital age brings to leadership and how leaders can respond to them. In this work, challenges of digitization will be identified based on a group discussion with executives. Due to the determined practical relevance, the challenges in the fields of agile leadership, generation-oriented leadership and virtual leadership are examined in more detail in a literature analysis. Possible solutions are identified in a subsequent survey of 66 executives. This results in a solution for agile leadership based on a leadership model for personality and leadership behavior. Generation-oriented management results in the creation of digital-analog workspaces suitable for the respective readiness to work with technology. For virtual leadership, success factors of virtual teams are presented as the use of suitable technology depending on the intended use. The results are structured in the form of guidelines as directly implementable recommendations for future-oriented agile, generation-oriented and virtual leadership.
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Disruptionspotenzial und Implikationen der Blockchain-Technologie am Fallbeispiel der Zeitarbeit – Eine Prozess- und Schwachstellenanalyse</title>
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<description>Disruptionspotenzial und Implikationen der Blockchain-Technologie am Fallbeispiel der Zeitarbeit – Eine Prozess- und Schwachstellenanalyse
Beinke, Jan Heinrich; Tönnissen, Stefan; Teuteberg, Frank
Der Blockchain-Technologie wird hohes Disruptionspotenzial für bestehende Geschäftsmodelle nachgesagt. Im Vordergrund stehen dabei Geschäftsmodelle in denen ein Intermediär für die Abwicklung von Transaktionen von zentraler Bedeutung ist (z. B. Überweisungen bei Banken, Tracking von Lieferungen in der Logistik). Bisherige Betrachtungen sind jedoch recht allgemein gehalten und gehen weniger stark auf konkrete Chancen und Herausforderungen der Blockchain-Technologie ein. In diesem Beitrag wird anhand der Zeitarbeitsbranche das Disruptionspotenzial der Blockchain-Technologie dargestellt, in dem zunächst der aktuelle Prozess der Arbeitnehmerüberlassung erfasst sowie dargestellt und darauf aufbauend ein schematischer Soll-Prozess für die beteiligten Akteure entwickelt und präsentiert wird. Dies erfolgt auf Basis einer systematischen Literaturrecherche sowie Experteninterviews. Des Weiteren werden die Implikationen eines Blockchain-basierten Systems aus sozialer, ökonomischer, rechtlicher und ethischer Perspektive analysiert und die Veränderungen für die Branche dargestellt. Die Analyse zeigt, dass die Einführung eines Blockchain-basierten Systems in der Zeitarbeit Vorteile wie bspw. höhere Transparenz sowie eine höhere Automatisierung durch Smart Contracts für Unternehmen bieten kann, jedoch Herausforderungen in Bereichen wie bspw. Technologieakzeptanz sowie Datenschutz noch zu adressieren sind. Blockchain technology is said to have a high disruption potential of existing business models. The focus is on business models in which an intermediary is of central importance for the processing of transactions (e. g. bank transfers, tracking of deliveries in logistics). However, previous considerations are rather general and do not focus as much on concrete opportunities and challenges of blockchain technology. This article uses the temporary employment sector to illustrate the disruption potential of blockchain technology, in which the current process of temporary employment is first recorded and presented, and then a schematic target process for the involved actors is developed and presented. This is done on the basis of systematic literature research and expert interviews. In addition, the implications of a blockchain-based system are analysed from a socio-economic, economic, legal and ethical perspective and the changes for the industry are presented. The analysis shows that the introduction of a blockchain-based system in temporary employment can offer benefits such as greater transparency and automation through Smart Contracts for companies, but challenges in areas such as technology acceptance and data protection still need to be addressed.
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Moosic: Von der content- zur kontextbasierten Musikempfehlung</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/35977</link>
<description>Moosic: Von der content- zur kontextbasierten Musikempfehlung
Helmholz, Patrick; Meyer, Michael; Robra-Bissantz, Susanne
Musik begleitet uns den ganzen Tag bei einer Vielzahl von Aktivitäten und in unterschiedlichsten Stimmungen. Insbesondere durch Musik-Streaming-Dienste und mobile Endgeräte wurde ein allgegenwärtiges Hörerlebnis mit sofortigem Zugriff auf eine nahezu unbegrenzte Vielfalt an Musik ermöglicht. Dieser Zugang führt jedoch zu dem Kundenproblem, die richtige Musik für eine bestimmte Situation oder Stimmung auszuwählen. Der Nutzer ist bei der Musikauswahl oft überfordert. Kontextinformationen, hier im Speziellen emotionale Informationen des Nutzers, können bei der Musikauswahl helfen. Die Möglichkeiten Musik anhand der Stimmung auszuwählen sind derzeit begrenzt. Die Anbieter setzen auf vordefinierte Playlisten für unterschiedliche Situationen oder Stimmungen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass sie sich nicht den neuen Nutzergegebenheiten anpassen. Eine einfache, intuitive und automatische Auswahl von Musik auf Basis von Emotionen wird in der IS-Praxis und -Forschung bisher wenig untersucht. Dieses Paper beschreibt das IS-Musikforschungsprojekt „Moosic“, das eine intuitive und emotionale Art der Musikempfehlung für den Alltag untersucht und iterativ umsetzt. Im Rahmen der Arbeit wird zudem auf eine erste Evaluation des Prototyps eingegangen und ein Ausblick auf die weitere Entwicklung gegeben. Music accompanies us throughout the day in a variety of activities and moods. In particular, music streaming services and mobile devices have enabled a ubiquitous listening experience with instant access to an almost unlimited variety of music. However, this access leads to the customer’s problem of choosing the right music for a special situation or mood. The user is often overwhelmed when choosing music. Context information, in particular emotional information of the user, can help in the music selection process. The possibilities to select music based on mood are currently limited. The providers rely on predefined playlists for different situations or moods. However, the problem with predefined lists is, that they do not adapt to the new user conditions. A simple, intuitive and automatic selection of music based on emotions has so far been little investigated in IS practice and research. This paper describes the IS music research project “Moosic”, which investigates and iteratively implements an intuitive and emotion-based music recommendation application for everyday life. In addition, an initial evaluation of the prototype will be discussed and an outlook on further development will be given.
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Digitaler Stress im Smart Home: Eine empirische Untersuchung</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/35975</link>
<description>Digitaler Stress im Smart Home: Eine empirische Untersuchung
Mittermüller, Nadine; Fischer, Thomas; Riedl, René
Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) kann zu digitalem Stress führen. Die zunehmende Verbreitung von Smart-Home-Technologien im privaten Umfeld, die über unterschiedliche Endgeräte und Komponenten (von konventionellen Schaltern bis zu Smartphone-Apps) bedient werden können, kann die Entstehung von digitalem Stress begünstigen. Mittels einer dreistufigen methodischen Vorgehensweise wurde auf Basis der Gegenüberstellung zweier Beispiele (konventioneller Taster vs. Smartphone-App) untersucht, ob bei der Bedienung von Smart-Home-Anwendungen digitaler Stress wahrgenommen wird. Die Ergebnisse zeigen, dass eine mobile App zur Steuerung von Smart-Home-Technologie Stress reduzierend wirken kann, und zwar insbesondere dann, wenn Erfahrung im Umgang mit der verwendeten Technologie besteht. Smart-Home-Interessenten, also Personen, welche bereits Erfahrung im Umgang mit dieser Technologie haben, jedoch nicht in einem solchen Umfeld leben, antizipieren jedoch deutlich mehr Stress als Smart-Home-Nutzer oder Personen ohne Smart-Home-Erfahrung. The use of information and communication technologies (ICT) can lead to technostress. The growing prevalence of smart home technologies at home that can be controlled with a variety of devices and components (from conventional push buttons to smartphone apps) may foster the emergence of technostress. By utilizing a research design based on three steps, we investigated if technostress is experienced when controlling smart home applications through a comparison of two examples (conventional push button vs smartphone app). The results indicate that mobile apps can create a more stress-free control mode for smart homes, particularly if the individual has experience with the use of the technology. Yet, individuals who are interested in smart homes and have already gained some experience with the use of involved technologies, but do not live in a smart home, anticipate more stress than individuals who live in smart homes or individuals who have no prior experience with smart homes.
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