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<title>HMD 56(4) - August 2019 - Arbeiten 4.0</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/35979</link>
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<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 20:30:31 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-07-23T20:30:31Z</dc:date>
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<title>Crowdworking und Leistungsgerechtigkeit</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/35993</link>
<description>Crowdworking und Leistungsgerechtigkeit
Pfeiffer, Sabine; Kawalec, Sandra; Held, Max; Held, Verena
Über Plattformen vermittelte Crowdwork ist eine noch junge Arbeitsform. Sie ist formell nicht an ein Arbeitsverhältnis oder eine Betriebsorganisation gebunden. Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich mit dem Auflösen dieser institutionellen Bindungen auch traditionell geprägte Ansprüche an Arbeit verschieben. Typisch für Crowdwork ist einerseits eine geringere Vergütung, ein volatiles Einkommen und fehlende Sozialabgaben, andererseits fehlen die Vergleichs- und Aushandlungsmöglichkeiten einer Betriebsorganisation. Daher stellt sich die Frage, ob sich Ansprüche an die Leistungsgerechtigkeit mit dieser Arbeitsform verändern. Dazu untersuchen wir die subjektiven Ansprüche von Crowdarbeitenden auf unterschiedlichen Typen von Crowdworking-Plattformen im deutschsprachigen Raum. Die explorativ angelegte Forschung zeigt: Crowdarbeitende bewerten das wettbewerbsorientierte Plattformsystem mit ähnlichen Leistungsgerechtigkeitsansprüchen traditioneller Beschäftigung und sie sind aus dieser Perspektive mit der distributiven und prozeduralen Leistungsgerechtigkeit des Crowdworking eher unzufrieden. Crowdwork, or distributed and platform-mediated contract work, is a relatively new form of work potentially challenging existing fairness norms. Crowdwork is often characterised by low and volatile incomes without benefits, but traditional labour market institutions to negotiate industrial relations are inoperative for such contract work. Though formally self-employed, crowd workers expectations of fairness may be deeply shaped by and expressed through traditional labor market institutions such as labor law, unions and compensation, none of which apply to nascent crowd work. We study the subjective expectations of workers on three German-language crowdworking platforms specialized on testing, design and micro-jobs. Using an exploratory design, we find that crowd workers judge their pay and assessment by standards borrowed from traditional employment. Many are dissatisfied with the procedures and outcomes of their performance-based compensation.
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Digitale Transformation von Prozessen in der Rechtsberatung: Anwendungsszenarien im Steuerbereich am Beispiel des ARGUMENTUM-Systems</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/35992</link>
<description>Digitale Transformation von Prozessen in der Rechtsberatung: Anwendungsszenarien im Steuerbereich am Beispiel des ARGUMENTUM-Systems
Niesen, Tim; Houy, Constantin; Fettke, Peter
Auch im Bereich der steuerlichen Rechtsberatung führt die voranschreitende digitale Transformation zu disruptiven Veränderungen. Künstliche Intelligenz (KI) kann in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle spielen, weil sie Prozessinnovationen auch in wissensintensiven und kognitiv anspruchsvollen Dienstleistungsprozessen unterstützen kann. Obwohl es sich bei dem Bereich der juristischen Beratung um eine aktuell noch vergleichsweise wenig digitalisierte Domäne handelt, werden im vorliegenden Beitrag Potentiale von KI in diesem Bereich am Beispiel einer prototypisch entwickelten Software-Anwendung beschrieben und insbesondere innovative Anwendungsszenarien im Kontext der steuerlichen Rechtsberatung illustriert. Eine Betrachtung der anstehenden Veränderungen für die steuerjuristische Arbeit und entsprechende Wirkungen auf Arbeitsweisen und Arbeitsformen runden den vorliegenden Beitrag ab. The advancing digital transformation leads to disruptive changes in the field of legal and tax consulting. Artificial Intelligence (AI) plays a central role in this context because it can support process innovations in knowledge-intensive and cognitively demanding service processes, as well. Although the area of legal and tax consulting, in general, is currently not a very intensely digitized domain, this article describes the potential of AI in this field using the example of a prototypically developed software application and illustrates innovative application scenarios in the context of AI-supported tax consulting. A discussion of potential upcoming changes for legal and tax consulting and the corresponding effects on working methods and forms of work conclude this article.
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2019-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Ist weniger mehr? – Designprinzipien für Virtual Reality Training aus kognitionspsychologischer Sicht</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/35991</link>
<description>Ist weniger mehr? – Designprinzipien für Virtual Reality Training aus kognitionspsychologischer Sicht
Rau, Vanessa; Niemöller, Dirk; Berkemeier, Lisa
Immersive Virtual Reality Trainings sind inzwischen in der Industrie eine praktikable Möglichkeit, Mitarbeiter flexibel und effektiv weiterzubilden. Sie stellen eine realitätsnahe Schulungsmöglichkeit dar, die gleichzeitig Kosten einsparen kann und logistische Prozesse vereinfacht. Weit verbreitet ist die Annahme, dass ein Training umso effektiver ist, je detailgetreuer und realitätsnäher die virtuelle Umgebung und darin befindliche Objekte nachgebildet sind. Diese reale, virtuelle und immersive Umgebung führt dazu, dass der Mensch sich dort präsent fühlt und somit ein Transfer des im Virtuellen Erlernten bzw. Erlebten in die Realität leichter fällt. Aus psychologischer Sicht gibt es allerdings Ansätze, die diese Annahme des größtmöglichen Realismus in virtuellen Umgebungen in Frage stellen könnten. Es besteht eine Nachfrage für virtuelle Trainings, die auf die notwendigen Aspekte für einen erfolgreichen Lerntransfer reduziert sind und eine einfache und intuitive Kommunikation zwischen Mensch und Maschine ermöglichen. Entwicklern fehlen entsprechende Gestaltungsrichtlinien, dadurch wird ein zeit- und kosteneffizientes Design dieser virtuellen Trainings erschwert. Vor diesem Hintergrund wurde eine systematische Literaturrecherche und -analyse durchgeführt, auf deren Basis Designprinzipien für virtuelle Trainings extrahiert wurden. Die Übertragung bestehender Studien aus verwandten medizinischen und sicherheitsrelevanten Bereichen fließt dabei in die Prinzipien ein. Im Fokus des Beitrags stehen kognitionspsychologische Konzepte und daraus resultierende Designprinzipien, die für effektive virtuelle Trainingsanwendungen herangezogen werden können. Immersive Virtual Reality trainings have become a practicable way in the industry to train employees flexibly and effectively. They represent a realistic training opportunity that can save costs and also simplify logistical processes. It is widely assumed that the more detailed and realistic virtual environments and objects in it are reproduced, the more effective trainings will be. An immersive virtual environment evokes a feeling of being present there and thus a learning transfer into reality is easier. From a psychological point of view, however, there are approaches that could question this assumption of the greatest possible realism in virtual environments. There is a demand for virtual trainings, which are reduced to the necessary aspects for a successful transfer of learning and enable a simple and intuitive human-computer-interaction. Developers lack appropriate design guidelines, which makes time and cost-efficient designs of these virtual trainings difficult. With that in mind, a systematic literature research and analysis was carried out, on the basis of which design principles for virtual trainings were extracted. The transfer of existing studies from related medical and safety-relevant areas is incorporated into the principles. The focus of the paper is on cognitive psychology concepts and resulting design principles, which can be used for the design of effective virtual training applications.
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Arbeitswelt im digitalen Wandel – Empirische Evidenz und Gestaltungsaufgaben</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/35987</link>
<description>Arbeitswelt im digitalen Wandel – Empirische Evidenz und Gestaltungsaufgaben
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver
Bislang spricht die empirische Evidenz auf Basis eines repräsentativen Unternehmensdatensatzes noch wenig dafür, dass der digitale Wandel automatisch eine Veränderung in den Arbeitsregimes auslöst. Dies gilt für Maßnahmen der numerischen und funktionalen Flexibilisierung gleichermaßen. Möglichweise scheuen die Unternehmen, Elemente einer flexiblen Arbeitsorganisation auf das ganze Unternehmen auszudehnen und begrenzen zunächst ihre Reichweite im Betrieb (Pilotierung). Zweitens hängt das Heben von Flexibilisierungspotenzialen von der Fähigkeit, Bereitschaft und der Einstellung der Menschen ab, die in einem Unternehmen arbeiten. Was für manche einen Nutzen stiftet, mag für andere unzweckmäßig sein. Schließlich ist aber auch denkbar, dass die Digitalisierung und ihre in den empirischen Analysen definierten Varianten am Ende keine grundsätzlich anderen Anforderungen an die Arbeitsorganisation stellen wie die Veränderungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld in den letzten zwei, drei Dekaden. Existing empirical evidence based on a representative company survey does not suggest that digitalisation automatically results in a transformation of the work organisation. This holds for both numerically and functionally flexible modes of work. Firstly, companies may be reluctant to fully roll out a flexible work organisation and restrict the transformation to specific parts of the firm. Secondly, exploiting the full potential of digital technologies depends on the ability, willingness and preferences of the employees. In this respect, digital technologies do not obligatory come along with a benefit. Thirdly, digitalisation itself may not be so different from developments that caused organisational change in the last decades, such as globalisation, structural and technical change.
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<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 00:00:00 GMT</pubDate>
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