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<title>DGLR Anthropotechnik</title>
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<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 13:57:20 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-07-21T13:57:20Z</dc:date>
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<title>DGLR Anthropotechnik</title>
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<title>Ergonomische Einbindung des Sensor-Operateurs in eine MUM-T / Multi-UAV-Umgebung: Problemanalyse, Konzeptdarstellung und erste Modellbildung</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/5187</link>
<description>Ergonomische Einbindung des Sensor-Operateurs in eine MUM-T / Multi-UAV-Umgebung: Problemanalyse, Konzeptdarstellung und erste Modellbildung
Stütz, Peter; Ruf, Christian
Das Institut für Flugsysteme (IFS) der Universität der Bundeswehr München (UniBwM) beschäftigt sich mit der menschzentrierten Assistenz im Bereich von aufklärenden Sensorsystemen in MUM-T-Umgebungen. Dabei werden sensortragende UAVs aus einem bemannten Helikopter heraus geführt. Dieser Beitrag stellt einen Konzept- und Realisierungsvorschlag für ein Assistenzsystem vor, welches die Crew bei der luftgestützten Aufklärung mit Missionssensoren durch den Einsatz variabler Automation unterstützen soll. Durch den gezielten Vorschlag von automatisierten Funktionalitäten in den Bereichen des Aufklärungs- und Sensormanagements, der Nutzlaststeuerung sowie der Sensordatenauswertung an den Operateur sollen dessen Aufgabenbelastung und damit die Arbeitsbelastung durch aktive Moderation auf ein akzeptables Maß reduziert werden. Dabei werden die aktuelle Aufgabensituation, die situative Beanspruchung der Crew sowie potentielle Beitragsfähigkeiten und Limitationen der automatisierten Funktionen mitbetrachtet. Eine gezielte Adaption des Automationsgrades im Sinne des Paradigmas der variablen Automation berücksichtigt explizit die Leistungsfähigkeit der unterstützenden Systeme mit. Dadurch wird deren Eignung zur Vereinfachung einer konkreten Aufgabensituation mit in die Auswahl des Automationslevels der Sensorautomation und damit den Unterstützungsgrad des Operateurs einbezogen. Für die Umsetzung des Konzepts wurde zur Wissensakquise und Modellbildung eine Human-in-the-Loop-Mess-kampagne durchgeführt. Deren Durchführung und Ergebnisse sowie der Aufbau und die Ableitung eines ersten Aufgabenmodells als Teil des Konzepts daraus werden im Verlauf detailliert erläutert.
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<pubDate>Thu, 01 Jan 2015 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2015-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Kooperativität und Arbitrierung versus Autonomie: Grundsätzliche Überlegungen zur kooperativen Automation mit anschaulichen Beispielen</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/5188</link>
<description>Kooperativität und Arbitrierung versus Autonomie: Grundsätzliche Überlegungen zur kooperativen Automation mit anschaulichen Beispielen
Flemisch, Frank; Baltzer, Marcel; Altendorf, Eugen; López, Daniel; Rudolph, Claudia
Nach Jahrzehnten der Forschung an Assistenz- und Automationssystemen in vergleichsweise getrennten Domänen wie Robotik, Luftfahrt, Straßenfahrzeuge und Smart Homes / "smarten" Infrastrukturen kristallisiert sich die Kooperation zwischen Menschen und intelligenten Maschinen als wichtiges, domänen-übergreifendes Leitmotiv für die Forschung und Entwicklung von Mensch-Maschine-Systemen heraus. Der Beitrag gibt eine kurze Übersicht des Kooperationsbegriffes, startend mit der Mensch-Mensch-Kooperation beim kooperativen Jagen z.B. mit den Schöninger Speeren, was Tomasello (2014) als wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der menschlichen Intelligenz herausarbeitet, hin zur allmählichen Definition der Mensch-Maschine-Kooperation, z.B. über Rasmussen (1983) und Hollnagel und Woods (1983), Hoc (2000), Flemisch et al. (2003), Holzmann (2007), Biester (2008), Pacaux und Debernard (2007). Kooperativität wird kompetitivem Verhalten gegenübergestellt, wesentliche Faktoren von Kooperativität, wie ausreichende, aber nicht zu hohe Autonomie, äußere und innere Kompatibilität in Form von kompatiblen Ziele- und Wertesystemen sowie ein Minimum an Arbitrierungsfähigkeit zur Auflösung von Spannungen und Konflikten zwischen Kooperationspartner, beschrieben. Die theoretischen Aspekte werden an zwei praktischen Beispielen veranschaulicht: Einerseits die kooperative Fahrzeug-automatisierung, bei der sich Kooperationsnetzwerke aus vertikaler (Fahrer-Automations-) Kooperation und horizontaler Kooperation zwischen Fahrzeug-systemen herausbilden, und zu der gerade ein Schwerpunktprogramm der DFG "Kooperativ interagierende Fahrzeuge" unter Mitwirkung der Autoren startet. Das zweite Beispiel der automatisierten Pariser Toiletten soll veranschaulichen, wie weit Automatisierung bereits in alle Lebensbereiche vorgedrungen ist. An einem Vorfall, den der Lead-Autor kürzlich in Paris beobachtet hat, wird - zugespitzt, aber immer politisch korrekt - herausgearbeitet, welche Auswirkungen es haben kann, wenn automatisierte Systeme nicht kooperativ genug ausgelegt sind.
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<pubDate>Thu, 12 May 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2016-05-12T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Verhindern von Pilotenfehlern durch ein zustandsadaptives Assistenzsystem</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/5186</link>
<description>Verhindern von Pilotenfehlern durch ein zustandsadaptives Assistenzsystem
Theißing, Nikolaus; Liegel, Anja; Schulte, Axel
Bei der Missionsführung moderner Fluggeräte wird zunehmend von komplexer Automatisierung Gebrauch gemacht, die den Piloten entlastet und im Falle eines unbemannten Fluggeräts die Abhängigkeit von einer durchgehend bestehenden Datenverbindung reduziert. Bedient der Pilot seine Systeme jedoch fehlerhaft, verhält sich auch die Automation fehlerhaft und es können Gefährdungen auftreten. Ein solches menschliches Fehlverhalten soll vermieden werden, indem dem Piloten ein Assistenzsystem zur Seite gestellt wird. Dieses soll ihn im Vier-Augen-Prinzip bei der Systembedienung unterstützen. Das Assistenzsystem beobachtet dabei sowohl den Piloten als auch die Umwelt. Im Falle kritischer Situationen unterstützt es den Piloten kooperativ durch Hinweise, Vorschläge, Hilfestellung und Aufgabenübernahme. Mit unserer Forschung stellen wir ein Assistenzsystem vor, das Zeitpunkt und Art seiner Intervention adaptiv an den mentalen Zustand des Piloten anpasst. Dazu nimmt es eine modellbasierte Beobachtung und Interpretation des Piloten-verhaltens vor. Das Ziel dieser Vorgehensweise ist es, den Piloten effektiv zu unterstützen, ohne ihn zu belasten, zu unterfordern oder abzulenken. In Abhän-gigkeit seiner kognitiven (Arbeits-)Prozesse soll er stattdessen zum passenden Zeitpunkt, auf passende Weise und mit der passenden Information unterstützt werden. Das Assistenzsystem wurde am Anwendungsfall unbemannter Aufklärungsflüge umgesetzt. Der Nutzen der Unterstützungsleistung konnte in einer Mensch-Maschine-Experimentalkampagne gezeigt werden.
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<pubDate>Thu, 01 Jan 2015 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2015-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Die Entwicklung sicherheitsgerichteten Führungsverhaltens zur Bewältigung von kritischen Systemzuständen durch Leitwarten-Teams in der Kerntechnik</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/5182</link>
<description>Die Entwicklung sicherheitsgerichteten Führungsverhaltens zur Bewältigung von kritischen Systemzuständen durch Leitwarten-Teams in der Kerntechnik
Ritz, Frank; Koch, Julia
Dieser Beitrag widmet sich der Entwicklung eines Konzepts zum Training des Führungsverhaltens im Team zur Bewältigung unerwarteter Situationen, in denen kritische Systemzustände nicht - oder nur im geringen Maße - durch standardisierte Prozeduren sicherheitsgerichtet kontrolliert und bewältigt werden können. Dabei steht die Ermittlung von erfolgskritischen Prädiktoren zur sicherheitsgerichteten Anpassung des Führungsverhaltens beim Wechsel auf einen flexiblen Team-Arbeitsmodus im Fokus. Der verantwortliche Schichtchef einer Kernkraftwerksleitwarte ist in diesem Kontext als Führungskraft durch eine koordinative Doppelaufgabe herausgefordert: 1. durch die Moderation des kollektiven Problemlösungsprozesses im Team und 2. durch die inhaltliche Beurteilung des im Team als Lösung entwickelten Handlungsplans (an dem er selbst beteiligt ist). Hinzu kommen eine zu treffende Ausführungsentscheidung sowie ggf. die Anordnung zusätzlich erforderlicher Anpassungshandlungen durch das Team. Aufbauend auf Ergebnissen des angewandten Forschungs- und Entwicklungsprojekt (aF[and]E-Projekt) TeamSafe wird derzeit das aF[and]E-Projekts LeadSafe vorbereitet, dessen Ergebnisse in ein spezifisches simulatorgestütztes Training des Führungsverhaltens münden werden. Der vorliegende Beitrag stellt erste konzeptionelle Grundlagen des Projektvorhabens dar, in das aktuelle theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse der Führungsforschung in Hoch-Risikobranchen einfließen, wie z.B. die Konzepte "chronic unease" (Fuhren and Flin, 2015) und "organisationale Resilienz" (Ritz, 2015b).
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<pubDate>Thu, 01 Jan 2015 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>2015-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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