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<title>DIVSI</title>
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<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 13:55:02 GMT</pubDate>
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<title>DIVSI</title>
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<title>Digitalisierte urbane Mobilität: Datengelenkter Verkehr zwischen Erwartung und Realität</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/18941</link>
<description>Digitalisierte urbane Mobilität: Datengelenkter Verkehr zwischen Erwartung und Realität
Über die Zukunft der Mobilität wird derzeit viel gesagt und viel geredet. Mobilität 4.0, Digitalisierung des Verkehrs, Assistenzsysteme – dies sind nur einige der Schlagworte, die in der gegenwärtigen Diskussion über verkehrsspezifische Veränderungen durch die Digitalisierung fallen. Dabei werden der Verbraucher, die Umwelt, Infrastrukturen und Ressourcen besonders in den Blick genommen. „Smart City“-Diskurse gehen da deutlich weiter. Sie verknüpfen die Diskussion über die digitalen Aspekte des öffentlichen Nahverkehrs beispielsweise mit der Perspektive des Wohnungsmarkts oder der Regionalwirtschaft. Begriffe wie „Chancen durch Elektromobilität“ oder „autonomes Fahren“ sind dabei eher nur Aktualisierungen einer schon länger währenden Debatte. Denn tatsächlich dauert diese mittlerweile gut vier Jahrzehnte.

Und so greift die vorliegende Studie auf einmalige Weise verschiedene Bereiche der Mobilitätsdiskussion auf und erarbeitet die besonderen Schwierigkeiten, denen diese unterliegt. Es gibt eben erhebliche Unterschiede zwischen den Verkehrssystemen in Europa und USA, und das wirkt sich weitläufig auf infrastrukturelle Anforderungen, ressourcenpolitische Erwägungen und verbraucherbezogene Erwartungen aus. Auch wird deutlich, dass unsere vernetzte Gesellschaft zwar über ein respektables technisches Fundament verfügt, wir aber trotzdem weit entfernt sind von einer „intelligenten Verkehrssteuerung“, und das, obwohl die Zielerwartungen über Jahrzehnte nahezu unverändert geblieben sind: Lösung von zeitraubenden Stauproblemen, Sicherung ökologischer Nachhaltigkeit und Reduzierung der Zahl von Verkehrsopfer.

Wo der Diskurs vertieft werden sollte, fehlt auch nicht eine kritische Stellungnahme oder ein lösungsorientierter Hinweis. So greift die vorliegende Arbeit zur Vertiefung ganz alltagspraktische Problemstellungen auf. Oder sie erweitert, wo erforderlich, die ohnehin schon komplexe Materie um relevante Aspekte wie Anforderungen des Datenschutzes und Schutz der Privatsphäre.

Unterlegt mit einer Menge illustrativer und praktischer Beispiele sowie fundiert durch eine Vielzahl relevanter Untersuchungen und Quellen liefert der Autor Dr. Dieter Klumpp nicht nur einen umfassenden Überblick zu einer lange währenden, sondern auch spannenden Diskussion um Mobilität und damit um Werte wie Freiheit und Wohlstand. Gleichwohl öffnet die Studie auch den Blick auf die Bandbreite eines Themas, das in Teilen bereits diskutiert aber in seiner Gesamtheit noch zu erfassen, zu bewerten und zu erörtern sein wird.
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<pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Radikalisierung Jugendlicher über das Internet? Ein Literaturüberblick</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/18940</link>
<description>Radikalisierung Jugendlicher über das Internet? Ein Literaturüberblick
Für junge Menschen ist der Umgang mit dem Internet heute selbstverständlich und Teil ihres Alltags. Sie sind quasi immer online. Das Smartphone ist der Begleiter in allen Lebenslagen. So tauschen sie sich mit Freunden aus, so spielen sie, so informieren sie sich. Angesichts dieser umfänglichen und intensiven Präsenz junger Menschen in der digitalen Welt, stellt sich die Frage, ob hier auch Radikalisierungsgefahren bestehen.

Wir, das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet, befassen uns mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft. Wir untersuchen, wie sich die Lebenswirklichkeit der Menschen durch Digitalisierung verändert. Eine aktuelle Frage, die uns dabei umtreibt ist: Was bringt junge Menschen dazu, sich zu radikalisieren. Welche Rolle spielt das Internet dabei?

Zu diesen Fragen forscht Frau Professor Gertraud Koch am Institut für Volkskunde und Kulturantropologie der Universität Hamburg. Dort ist in einer Kooperation mit uns diese Literaturstudie entstanden. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Thematik rund um Radikalisierung Jugendlicher im Internet genauer zu beleuchten. Es wurde eine große Zahl an nationalen und Internationalen Forschungsarbeiten zusammengetragen. Deren Inhalte und Ergebnisse wurden mit Blick auf Radikalisierung junger Menschen über das Internet analysiert.

Wir wollten wissen:

Welche Rolle kommt dem Internet im Zuge des Radikalisierungsprozesses Jugendlicher zu?
Wie und womit agieren und rekrutieren radikale Organisationen im Internet, um junge Menschen für ihre Sache zu gewinnen?
Welche Prozesse und Entwicklungen laufen dabei bei den Jugendlichen selbst ab?
Welche gesicherten Erkenntnisse liegen vor und wo müssen wir uns auf den Weg machen, um Neues empirisch zu erforschen.
Die Studie zeigt auf, dass über die Angebotsstrukturen extremistischer Organisationen weit mehr bekannt ist, als über die Nutzerseite. Einigkeit besteht in der Forschung hinsichtlich zweier Punkte: Zum einen, dass das Internet bei der Radikalisierung heute eine besonders wichtige Rolle spielt und zum anderen, dass Jugendliche grundsätzlich anfälliger für Radikalisierung sind als Erwachsene. Die Studie macht aber auch deutlich, dass die Forschung gerade im Hinblick auf Jugendliche als Internetnutzer noch bruchstückhaft ist. Insbesondere junge Frauen und Mädchen standen bisher nicht im Fokus. Ein wichtiger Aspekt, der aber auch weitgehend unerforscht ist, scheint die Rolle der automatisierten, personalisierten Inhaltsselektionen, zu deutsch „Filter Blase“ von Suchmaschinen und sozialen Medien zu sein und die Frage, welche Auswirkung diese auf Radikalisierungsprozesse Jugendlicher hat.

Mit der Bündelung des bestehenden Wissens in der vorliegenden Arbeit ist ein gründlicher Überblick über den aktuellen Stand der Forschung auf diesem Gebiet geschaffen worden. Diese gründliche Literaturstudie ist eine wertvolle Grundlage für zukünftige Forschung auf diesem Gebiet. Ich wünsche eine gute Lektüre.
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<pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>DIVSI Ü60-Studie: Die digitalen Lebenswelten der über 60-Jährigen in Deutschland</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/18939</link>
<description>DIVSI Ü60-Studie: Die digitalen Lebenswelten der über 60-Jährigen in Deutschland
Die alten Chinesen wussten es schon lange bevor irgendjemand überhaupt von Begriffen wie Digitalisierung oder World Wide Web auch nur geträumt hat. Sie fassten ihre Erkenntnis in diese Worte zusammen: „Es zählt nicht, wie alt du bist, sondern wie du alt bist.“

Wie wahr. DIVSI, das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet, ist jetzt in der Lage, die uralte fernöstliche Weisheit zu untermauern. Die Ü60-Studie, deren Ergebnisse und Erkenntnisse wir hiermit der Öffentlichkeit vorlegen, zeigt deutlich: Das Internet gewinnt auch bei den Älteren immer mehr an Bedeutung. DIVSI hat die Untersuchung gemeinsam mit dem Sinus-Institut realisiert.

Mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe ist online. 15 Prozent, das sind immerhin mehr als drei Millionen Menschen, gehören zu den souveränen Intensivnutzern.

Allein diese beiden Fakten sollten uns alle aufhorchen lassen. Denn die Ergebnisse der Untersuchung zeigen eindeutig: Auch die Senioren sehen Digitalisierung als wesentliche Entwicklung für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Sie haben erkannt: Das Internet ist ein hervorragendes Medium, Kontakte zu pflegen, auszubauen und den Anschluss an die neue Zeit nicht zu verlieren.

Also alles im Lot? Ist das Internet in nächster Zukunft tatsächlich das Instrument für alle und jeden in unserer Gesellschaft?

Leider nein, wie auch diese Studie offenlegt. Ein tiefer Graben zwischen Onlinern und Offlinern bleibt noch zuzuschütten. Es ist sicherlich keine menschenwürdige Lösung, einfach abzuwarten, bis sich diese Situation quasi von selbst erledigt. Immerhin 83 Prozent der Offliner sind bereits über 70 Jahre alt. Für sie gilt besonders: ohne digitale Teilhabe keine soziale Teilhabe mehr. Hier besteht Handlungsbedarf. Allerdings möchte bitte niemand in den Fehler verfallen, die noch passive Haltung mancher Ü60-Jährigen generell als Desinteresse werten zu wollen. Die bei den Senioren sehr ausgeprägte Risikowahrnehmung und große Sorgen vor den durchaus vorhandenen Gefahren im Internet, mehr, als sie jüngeren Menschen zu eigen sind, sollten ernst genommen werden.

Die Untersuchung liefert Anknüpfungspunkte für Anstrengungen, die unsere Gesellschaft in diesem Zusammenhang unternehmen müsste, um möglichst rasch den Kurs hin zu einer für die über 60-Jährigen insgesamt positiven Entwicklung zu ändern.

Ein Punkt sei besonders hervorgehoben: Digitale Angebote werden überwiegend als selbsterklärend zur Nutzung angeboten und als intuitiv bedienbar angepriesen. Die Studie zeigt, dass dies nicht ausreicht: Gerade die Älteren erwarten zusätzlich ausreichende Erklärungen. Nicht jeder mag Neuem durch Ausprobieren auf die Spur kommen. Gleichzeitig ist ein genaues Verständnis der Angebote die Voraussetzung für deren Nutzung.

Laut Studie ist über 60-Jährigen längst bewusst, dass eine Nutzung des Internets ihr Leben bereichern kann. Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sollten es gemeinsam anpacken, um allen zumindest die Chance zu bieten, sich dem Internet auf einer Basis zu nähern, der sie vertrauen.

Die DIVSI Ü60-Studie liefert eine Vielzahl von Fakten für neue Blickwinkel auf die Frage im Sinne der chinesischen Weisheit, „wie du alt bist“, und gibt uns Ansätze zur Entwicklung von geeigneten Maßnahmen für eine bessere Teilhabe am sozialen Leben in der digitalen Zeit.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und freue mich auf Reaktionen.
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<pubDate>Fri, 01 Jan 2016 00:00:00 GMT</pubDate>
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<title>Die Digitalisierung schreitet voran – Menschen voller Hoffnung und Optimismus</title>
<link>http://dl.gi.de/handle/20.500.12116/18937</link>
<description>Die Digitalisierung schreitet voran – Menschen voller Hoffnung und Optimismus
Nie zuvor gab es ein klareres Votum der in Deutschland lebenden Menschen für Fragen rund um Digitalisierung und Internet. 75 % der Befragten sehen durch die Digitalisierung Vorteile für unser Land, 63 % auch direkte persönliche positive Auswirkungen. 84 % wollen, dass sich die neue Bundesregierung um den Ausbau des schnellen Internets kümmert. Und ebenfalls 84 % der Befragten ist es sehr oder eher wichtig, dass Deutschland auf dem Gebiet der Digitalisierung eine Spitzenposition einnimmt.

Das sind die Eckpunkte einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI), realisiert mit dem Meinungsforschungsinstitut dimap. Dabei wurden nach einer Zufallsauswahl 1011 Bürger in Deutschland befragt.

DIVSI-Direktor Matthias Kammer wertet das eindeutige Ergebnis als sehr erfreulich: „Es ist ein wichtiges Signal, dass die Bevölkerung den technischen Fortschritt ganz klar positiv einschätzt. Die Menschen begegnen der Digitalisierung mit Optimismus und voller Hoffnungen, nicht mit Ängsten oder Sorgen.“

Die Zahl der Skeptiker und Gleichgültigen im Hinblick auf Digitalisierung und Internet ist dagegen ausgesprochen gering. So glauben lediglich 15 %, dass Deutschland durch die Digitalisierung eher Nachteile haben wird. Genau so gering ist der Anteil derjenigen, denen es gleichgültig ist, ob sich die neue Bundesregierung um den Ausbau des schnellen Internets kümmert. Und noch niedriger (12 %) ist die Anzahl jener, denen es unwichtig oder sehr unwichtig ist, ob Deutschland bei der Digitalisierung eine Spitzenposition einnimmt.

Die Umfrage zeigt auch, dass die insgesamt bereits überwiegend positive Einstellung zur Digitalisierung in der Gruppe der Menschen mit dem höchsten Schulabschluss (Abitur, Fachhochschulreife) noch über dem Durchschnitt liegt. Besonders auffällig sind hier zwei Werte: 82 % von ihnen sind überzeugt, dass Deutschland durch die Digitalisierung eher Vorteile hat, 72 % sehen die bei Ihnen persönlich.

Matthias Kammer: „Die Ergebnisse sind in ihrer Eindeutigkeit über alle gesellschaftlichen, Bildungs- und Altersgruppen hinweg äußerst bemerkenswert. Das Internet ist überall in unserem Land angekommen.“

Die aktuelle Umfrage erfolgte nach einer repräsentativen Zufallsauswahl mit Telefoninterviews vom 26. bis 28. September 2017. Befragt wurden 1.011 in Deutschland lebende Personen über 18 Jahren. Die Studie untersuchte, ob die in Deutschland lebenden Menschen die Digitalisierung als Vor- oder Nachteil empfinden. Zudem wurde erhoben, wie wichtig den Befragten eine mögliche Spitzenposition Deutschlands in der Digitalisierung ist und ob sie die Bundesregierung in der Verantwortung sehen, schnelles Internet auszubauen.
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<pubDate>Sun, 01 Jan 2017 00:00:00 GMT</pubDate>
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